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Rückblick auf 20 bewegte Jahre der Diakonie-Sozialstation

Mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen feierte die Diakonie-Sozialstation ihr 20-jähriges Bestehen. Den Auftakt bildete eine Podiumsdiskussion mit den Kandidaten für die Bundestagswahl. Unter der Moderation von Pastor i.R. Wolfgang Wattjes wollten die Veranstalter damit einen Beitrag zur öffentlichen Auseinandersetzung mit dem Umgang mit alten und pflegebedürftigen Menschen leisten. Etwa 50 Besucher verfolgten das Gespräch und beteiligten sich sehr engagiert an der Fragerunde.

"Diakonie im Wandel der Zeit“, lautete der Titel eines Vortrags von Dagmar Henseleit vom Diakonischen Werk Hannover. "Der war wirklich gut, aber nur sehr mäßig besucht“, bedauert die Geschäftsführerin Ursula Hoppe. Auch der Film über die Arbeit in der Diakonie-Sozialstation von Wolfram Zindler kam gut an. Warum die Besucher ausblieben? Hoppe: "Ich glaube, die Menschen befassen sich vielfach erst mit dem Thema Pflege, wenn sie in der Familie betroffen sind.“

Beim offiziellen Jubiläums-Empfang zeigte die Geschäftsführerin die Entwicklung der Einrichtung auf: "In den 20 Jahren hat sich viel verändert. Die Einführung der Pflegeversicherung hat zu einem Boom in diesem Sektor geführt, die Wettbewerbssituation hat sich zunehmend verschärft.“ Problematisch: Durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen und den Kostendruck komme die Zuwendung oft zu kurz. "Der Mensch darf nicht auf seine körperliche Bedürftigkeit reduziert werden. Seele und Geist wollen und sollen ebenso gepflegt werden“, sagte Hoppe.

Grußworte gab es von den Kirchengemeinden und den Kommunen, die die Station seinerzeit nach langen Vorgesprächen gemeinsam aus der Taufe gehoben hatten.

Richtig viel los war beim Tag der offenen Tür am Nachmittag. Angehörige von Patienten, aber auch viele Neugierige waren gekommen und nutzten die Gelegenheit, sich über die Angebote der Station zu informieren. Für gute Unterhaltung sorgte die Gitarrengruppe Saitensprung der Kirchengemeinde.

Den Abschluss bildete der Gottesdienst zum Diakonie-Sonntag, der von Pastor Wattjes und Mitarbeitern der Station vorbereitet worden war.

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